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Highlanders und Young Birds kämpfen um Bronze


Dameneishockey/ÖSM: Die Neuberg Highlanders haben am Sonntag gegen die Young Birds Kitzb./Sbg. ab 16.30 Uhr die große Chance auf die Bronzemedaille...

Trotz des 3:2-Vorsprungs aus dem Hinspiel wollen die Neuberg Highlanders noch nichts von einer Favoritenrolle gegen die Young Birds Kitzbühel/Salzburg wissen: "Bei uns beginnt jedes Drittel bei 0:0, das ist unsere Philosophie. Leider haben wir in Kitzbühel nach dem Ausfall von Bettina Angerer noch zwei Tore bekommen und mit 3:2 ist der Vorsprung ziemlich knapp!" weiß Highlanders Coach Inguna Lukasevica. Interessant ist aber, dass bei den direkten Duellen heuer immer die Auswärtsmannschaft gewinnen konnte - "Das ist Zufall. Unsere Mannschaft hat schon bei anderen Spielen gezeigt, dass sie vor eigenem Publikum sehr gut spielen kann. Wir haben zuhause gegen Celje gewonnen und auch gegen Salzburg hervorragend gespielt. Ich wünsche den Mädels auf jeden Fall viel Glück und drücke ihnen die Daumen!" (Inguna Lukasevica)

Bei den Highlanders ist Clara Willenshofer noch immer verletzt, bei den Young Birds hat Coach Lackner vor allem im Tor einige Aufstellungssorgen:

Becker und Maurer fallen aus gesundheitlichen Gründen aus, Alexandra Schwaiger kann aus beruflichen Gründen nicht dabei sein. Bleibt nur noch Jamie Miller und die ist bekanntlich auch Coach bei den Ravens, die zeitgleich das Finale in Wien spielen. Somit keine leichte Entscheidung für die Verantwortlichen...

Zur Ausgangslage beim Spiel Highlanders - Young Birds (Hin- und Rückspiel):

- wenn die Highlanders am Sonntag zumindest einen Punkt holen (Sieg oder Niederlage nach Verlängerung), dann gewinnen sie die Bronzemedaille

- wenn die Young Birds Kitzb./Sbg. mit einem Tor Differenz gewinnen (egal ob 1:0 oder 10:9 - Auswärtstorregel wie im Fussball gibt es hier nicht), dann erfolgt nach 2minütiger Pause ohne Eisreinigung eine 5minütige "Sudden Victory Overtime", bei der jede Mannschaft maximal 5 Spielerinnen (inkl. Torhüter) einsetzen darf. Danach gibt es ein Penaltyschießen nach IIHF Regeln. Der daraus (Overtime / Penaltyschießen) resultierende Sieger gewinnt die Bronzemedaille

- wenn die Young Birds Kitzb./Sbg. mit mehr als einem Tor Differenz (in der regulären Spielzeit) gewinnen, dann gewinnen sie auch die Bronzemedaille.

Medaillen Österreichische Staatsmeisterschaft in der Geschichte des österreichischen Dameneishockeysports:

2001/02: Sabres Wien (Gold), Vienna Flyers (Silber), Dragons Klagenfurt (Bronze)
2002/03: Sabres Wien (Gold), Ravens Salzburg (Silber), Dragons Klagenfurt (Bronze)
2003/04: Sabres Wien (Gold), Ravens Salzburg (Silber), Dragons Klagenfurt (Bronze)
2004/05: Sabres Wien (Gold), Ravens Salzburg (Silber), Dragons Klagenfurt (Bronze)
2005/06: Ravens Salzburg (Gold), Dragons Klagenfurt (Silber), Sabres Wien (Bronze)
2006/07: Sabres Wien (Gold), Ravens Salzburg (Silber), Vienna Flyers (Bronze)
2007/08: Sabres Wien (Gold), Ravens Salzburg (Silber), Vienna Flyers (Bronze)
2008/09: Ravens Salzburg (Gold), SG Sabres/Flyers United (Silber), Dragons Klagenfurt(Bronze)

Die nächsten Spiele in der Staatsmeisterschaft:

Finale (Best of Three):
Sonntag, 14. März 2010:

17.20 Uhr EHV Sabres Wien - The Ravens Salzburg kleine Albert Schultz Eishalle
Schiedsrichter: Siegel Stefan; Neubauer Roland, Smeibidlo Martin

Stand in der Best of Three Serie: 1:0 für die Ravens Salzburg (6:2-Sieg)

Serie um Platz 3 (Hin- und Rückspiel):
Sonntag, 14. März 2010:
16.30 Uhr Neuberg Highlanders - Young Birds Kitzb./Sbg.
Eishalle Kapfenberg; Schiedsrichter: Gotthardt Peter; Maier Arno, Schneeberger Manfred

Hinspiel: 3:2 für die Neuberg Highlanders

Und so geht es für die Top 4 Teams danach weiter:

  1. Finalserie (Best of Three):
    Falls nötig:

    Samstag, 20.03.2010: The Ravens Salzburg - EHV Sabres Wien
  2. Serie um Bronze (Hin- und Rückspiel)
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Kommentare zum Thema:
  1. Günter schrieb am 15.03.2010 um 09:53
    Neuberg Highlanders gewinnen die Bronzemedaille

    Bronzemedaille für die Neuberg Highlanders Während in der österreichischen Staatsmeisterschaft das Finale zwischen den Ravens Salzburg und Vienna Sabres 1:1 steht und der Staatsmeister erst nächstes Wochenende feststeht, konnten sich die Neuberg Highlanders gegen die SG Kitzbühel/Salzburg mit 2 gewonnen Spielen durchsetzten und sind damit auch beste österreichische Damenbundesligamannschaft in der österreichischen Staatsmeisterschaft. Das erste Spiel konnten die Neuberg Highlanders auswärts in Kitzbühel mit 3:2 für sich entscheiden. Nachdem jedoch auch im Grunddurchgang immer die Auswärtsmannschaft den Erfolg einfahren konnten, wollten die Highlanders dies nun verhindern. Eindrucksvoll ist dies gelungen. Vor mehr als 300 stimmgewaltigen Zuschauern in der Kapfenberger Eisarena dominierten die Highlanders von Anfang an, obwohl sie abermals auf Mannschaftsstützen verzichten mussten. Die SG Kitzbühel/Salzburg verzichtete freiwillig auf ihre Torfrau und stellte anstatt ihr eine "unroutinierte" Torfrau ins Tor, die jedoch über weite Strecken des Spieles ihre Sache sehr gut machte. Es dauerte bis zu 15. Spielminute im 1. Spielabschnitt, als die Highlanders so richtig gefährlich wurden und ihr Visier immer besser einstellten. Zwei Riesenchancen auf das 1:0 vereitelte jedoch die Torfrau der SG Kitzbühel/Salzburg bzw. half einmal die Stange mit. Das torlose 1. Drittel ließ die Spannung in der Kapfenberger Eisarena noch zusätzlich steigen und vermutlich haben beide Trainer ihren Mannschaften einige taktische Aufträge mit in das 2. Drittel gegeben. Die Anweisungen der Spielertrainerin Inguna Lukasevica setzten die Highlanders grandios um, denn innerhalb einer Minute stellten Evi Hochegger, Heike Tantscher und Iewa Petersone auf 3:0 für die Neuberg Highlanders. Weitere 2 Minuten später, in der 28. Spielminute vereitelte nur die Stange ein weiteres Erfolgserlebnis der Highlanders. Die Spielminute 33 war angebrochen, als Iewa Petersone eiskalt auf 4:0 für die Neuberg Highlanders stellte und für das Drittelergebnis sorgte. Das Schlussdrittel begann ebenfalls fulminant, doch nun war die SG Kitzbühel/Salzburg an der Reihe. Bereits nach 12 Sekunde scorte Sharon Hausberger, doch postwendend erzielte Korak Karin das 5.1. Weitere 30 Sekunden später holten die SG Kitzbühel/Salzburg wider einen Treffer zum 5:2 auf. Ein Treffer ins Kreuzeck von Heike Tantscher brachte die SG Kitzbühel/Salzburg abermals zum Verzweifeln und nun glaubte wohl keiner mehr, dass an dem Sieg der Neuberg Highlanders noch irgend etwas zum Rütteln ist. Mara Trezina legte nach und den Schlusspunkt setzte Bettina Angerer zum 8:2 und zum Gewinn der Bronzemedaille in der österreichischen Staatsmeisterschaft. Durch diesen Sieg sind die Neuberg Highlanders hinter den beiden Europaligamannschaften von Salzburg/Ravens und Vienna Sabres die beste Mannschaft der Damenbundesliga. Margret Kraischek nach dem Spiel: "Ich gratuliere der gesamten Mannschaft und dem Trainerteam und bedanke mich auch bei allen Helfern, denen es auch zu verdanken ist, dass wir heuer wieder so eine tolle Saison hatten. Wir hatten in der gesamten Saison immer wieder Ausfälle zu verkraften und mussten auch in beiden Spielen gegen die SG Kitzbühel/Salzburg Ausfälle in Kauf nehmen. Wenn man jedoch bedenkt, dass wir in unserer Mannschaft über die gesamte Saison Schritt für Schritt insgesamt 10 Jugendspielerinnen in unsere Kampfmannschaft eingegliedert haben, so beweisst das schon, dass unser Weg der absolut Richtige ist. Wir waren sowohl in Kitzbühel sowie heute die weitaus stärkere Mannschaft und haben gezeigt, dass wir auch mit Ausfällen umgehen können und uns dann eben auf andere Spielerinnen verlassen können." Überglücklich waren auch die Spielerinnen der Neuberg Highlanders, die geschlossen und zweikampfstark aufgetreten sind und sich würdig die Bronzemedaille in der österreichischen Staatsmeisterschaft geholt haben. Dass man gegen Teams der Europaliga chancenlos ist, das wusste Jeder. Stolz hängt nun diese Bronzemedaille auf der Brust der Damen der Neuberg Highlanders. Fotos und Videos auch auf facebook

17:09 12.03.2010

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