Die Mädchen des Jahrgangs 1994, die vor zwei Wochen bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft in Norwegen die Silbermedaille geholt haben, dominierten ihren ersten Auftritt vor 300 Zuschauern gegen die Slowakei nach Belieben.
Die "Youth Olympic Games"-Mannschaften der Mädchen und Burschen des Österreichischen Eishockeyverbandes, die sich unterstützt vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) zwei Jahre lang auf die 1. Youth Olympic Winter Games der Geschichte in Innsbruck vorbereiten konnten, starteten unterschiedlich in das Turnier (drei Drittel zu je 15 Minuten) in der Innsbrucker Eishalle.
Die Mädchen des Jahrgangs 1994, die vor zwei Wochen bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft in Norwegen die Silbermedaille geholt haben, dominierten ihren ersten Auftritt vor 300 Zuschauern gegen die Slowakei nach Belieben. Am Ende lautete die Torschussstatistik 44:3 für das österreichische Team, das von Head Coach Christian Yngve betreut wird. Beim 9:0-(2:0,5:0,2:0)-Erfolg über die Slowakinnen mussten sich die Österreicherinnen aber in Geduld üben.
Trotz klarer technischer und eisläuferischer Überlegenheit dauerte es einige Minuten, bis die ÖEHV-Auswahl den ersten Treffer erzielen konnte. Für diesen zeichnete sich in der 6. Minute Julia Willenshofer, die in der 38. Minute auch den 9:0-Schlusspunkt setzte, verantwortlich. „Das erste Tor unserer Mannschaft zu erzielen, war schon etwas Besonderes“, meinte Willenshofer freudestrahlend nach dem Auftaktspiel. „Es ist eine ganz besondere Erfahrung bei den Olympischen Jugendspielen dabei zu sein.“ Nachdem im ersten Abschnitt Kapitänin Tamara Grascher auf 2:0 erhöhen konnte (9.), gab es im Mitteldrittel dann die verdienten nächsten Tore durch Grascher (16.), Alexandra Gürtler (18.), Julia Frick (22.), Paulina Polczik (24.) und Anna Meixner (25.). Das 8:0 ging im Powerplay dann noch einmal auf das Konto von Frick (34.).
Die beiden Torhüterinnen Paula Marchhart (zwei Drittel) und Julia Pechmann (ein Drittel) hatten bei nur insgesamt drei Torschüssen einen geruhsamen Vormittag. „Es war ein verdienter Sieg. Ich glaube aber, dass wir noch besser spielen können“, meinte Willenshofer. Ähnlich sah es Teammanager Martin Kogler: „Wir haben sehr gut gespielt und den geforderten Sieg geholt. Ich hoffe, wir werden am Dienstag gegen Kasachstan auch so stark auftreten.“